Die Kammern, die 1929 eingerichtet wurden, haben hauptsächlich folgende institutionelle Aufgaben:

  • Sie wachen über die korrekte Ausübung der freiberuflichen Tätigkeit und verhindern deren Missbrauch, indem jene Eingeschriebene bestraft werden, die gegen den Berufskodex verstoßen, indem sie sich nicht an die geltenden Gesetze halten. In diesen Fällen können Strafen wie die Verwarnung, Ausschließung von der Berufstätigkeit oder Streichung angewandt werden.
  • Sie führen das Berufsverzeichnis und halten es aktuell.
  • Sie schützen das Berufsbild und machen es in der Gesellschaft bekannt.
  • Schutz der Aufgaben des Freiberufs, indem der Missbrauch, gemäß Art. 348 des SGB, der Staatsanwaltschaft gemeldet wird.
  • Stärkung der Kultur des Freiberufs, sei es intern als auch gegenüber allen Bürgern.
  • Teilnahme in den Kommissionen der Staatlichen Befähigungsprüfung zum Zweck der Einschreibung ins Berufsverzeichnis.
  • Koordinierung von Kursen im Sinne der Pflichtfortbildung der Eingeschriebenen und für Praktikanten zur Vorbereitung auf die Befähigungsprüfung.
  • Erstellung von Gutachten für öffentliche Einrichtungen in Sachgebieten der Berufsgruppe.
  • Kontrolle von Verwaltungsdokumenten, wie Überprüfung der Angemessenheit einer Rechnung eines Freiberuflers, die vom Kunden nicht bezahlt wurde. Die Rechnung wird in diesem Fall zu einem „Vollstreckungstitel“ und somit Gegenstand für eine Zwangseintreibung.

In der Kammer sind folgende institutionelle Kommissionen tätig:

KOMMISSION VIDIMIERUNG HONORARNOTEN

KOMMISSION WEITERBILDUNG