EIN NEUER BILDUNGSWEG FÜR EINE BERUFSGRUPPE IM AUFBRUCH

Es wird nachfolgend ein Entwurf aufgezeigt, wie eine institutionelle Zusammenarbeit zwischen Vertretern der Periti Industriali und den italienischen Universitäten erfolgen sollte, um einen neuen Bildungsweg für die “Techniker im Ingenieurwesen” zu eröffnen.

Das Projekt betrifft auch die aktuellen Freiberufler, für die eine Gleichstellung zwischen Universitäscredits und Berufsfortbildungsguthaben angestrebt wird.

Die Periti Industriali stehen durch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung einer Herausforderung des beruflichen und kulturellen Wachstums gegenüber. Dies erfordert die Zusammenarbeit innerhalb der Kammer durch die Vorstände auf nationaler und lokaler Ebene und unter Einbeziehung der Eingeschriebenen, sowie außerhalb, mit der Universitätswelt, die aufgerufen ist, mit der Berufswelt zusammen zu arbeiten, um die technische Ausbildung aufzuwerten.

Die Hauptsynergien, welche die Berufskammer und die Universität anwenden, um gemeinsam die Erneuerung der traditionellen Ausbildung der Periti Industriali in Angriff zu nehmen, basieren vor allem auf zwei Punkte:

  • Eine akademische Ausbildung von mindestens drei Jahren als Voraussetzung für die Ausübung des Freiberufs
  • Die Verpflichtung der Eingeschriebenen zur ständigen Weiterbildung

Um die verschiedenen Bedürfnisse im Bereich Bildung der Eingeschriebenen, der Praktikanten und der Studenten, die eine Ausbildung zum Perito Industriale anstreben, zu befriedigen, geht es in der Zusammenarbeit CNPI und Universitäten hauptsächlich um folgende vier Themen von gemeinsamem Interesse:

  1. Berufsbildende Universitätslehrgänge für Periti Industriali;
  2. Pflichtweiterbildung der Periti Industriali, abgehalten von den Universitäten;
  3. Praktika für Universitätsstudenten in Freiberuflerbüros;
  4. Beratung für Studenten bei der Wahl der Studienrichtung und beim Zugang zur technischen Berufstätigkeit.

Der Cnpi hat alle italienischen Universitäten kontaktiert, um eine Vereinbarung für eine Zusammenarbeit auf Staatsebene zu unterzeichnen. Durch diese Form der universitären Aus- und Weiterbildung soll einerseits die Kammer der Periti Industriali attraktiv bleiben, indem ein Berufsverzeichnis von Akademikern entstünde, andererseits würde die Konkurrenzfähigkeit im In- und Ausland aller Periti Industriali gewährleistet. Die akademisch ausgebildeten Periti Industriali wären vollständig als Techniker im Ingenieurwesen ersten Grades anerkannt, wie es in anderen europäischen Staaten der Fall ist und wie es, in Zukunft, die Durchführung der Maßnahmen für die Qualifizierung und Vereinfachung der Berufsbilder vorschreibt, im Interesse des neuen Arbeitsmarktes und der Gesellschaft.

Der Cnpi ist dabei, die ersten Vereinbarungen mit Online-Universitäten zu unterzeichnen, um dann über zu gehen auf die örtlichen Universitäten, die sich, auch über Bezugspersonen der Kollegien, zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt haben.